Historie

1984

Die Schweiz und die Bundesrepublik Deutschland rücken nach dem Boykott einiger Ostblock-Staaten ins Olympische Handballturnier in Los Angeles nach. Dort erreicht das Team von Sead Hasanefendic mit dem Sieg über Spanien den 7. Platz und damit das zweite Olympische Diplom nach 1980. Olympiasieger wird Jugoslawien.

1986

Die Schweiz ist Gastgeber der 11. A-Weltmeisterschaften. «Eine WM für die ganze Schweiz» ist das Motto und gespielt wird in elf Hallen von Genf bis St. Gallen. Weltmeister wird im Zürcher Hallenstadion vor 13'000 Zuschauern Jugoslawien, das im Endspiel Ungarn bezwingt. Die Schweiz erreicht Rang 11. Nach der WM übernimmt Arno Ehret, als Spieler mit Deutschland im Jahr 1978 Weltmeister, das Amt des Männer-Nationaltrainers.

1986-6 Teamfoto Männer Nati.jpg

Bildlegende: Nationalmannschaft Männer 1986. 
Hinten (v.l.): Martin Glaser, Peter Weber, Max Schär, Martin Rubin, Jürgen Bätschmann, Ueli Nacht. 
Mitte (v.l.): Sead Hasanefendic (Nationaltrainer), Uwe Mall, Maximilian Delhees, Markus Braun, Hans-Ruedi Schumacher, Roland Gassmann, Halid Demirovic (Assistenztrainer).
Vorne (v.l.): Norwin Platzer, René Barth, Martin Ott, Oswald Frei (Masseur), Peter Hürlimann, Peter Jehle, Stefan Lanker.

1987

Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Handball-Verbands wählt Martin Keller (Zofingen) zum Zentralpräsidenten.

Der ZMC Amicitia Zürich qualifiziert sich im Cupsieger Cup als zweite Schweizer Mannschaft (nach St. Otmar 1982) für einen Europacup-Final. Die Zürcher gewinnen gar das Hinspiel gegen ZSKA Moskau mit 18:16, unterliegen jedoch auswärts mit 17:22. Der ZMC Amicitia Zürich wird von den Schweizer Sportjournalisten zur Mannschaft des Jahres gewählt.

Der TSV St. Otmar setzt sich im Achtelfinal des IHF Cups gegen Mai Moskau durch. Damit bezwingen die St. Galler als erster westeuropäischer Verein eine Clubmannschaft aus der UdSSR. St. Otmar scheitert schliesslich im Halbfinal an Granitas Kaunas.

1989

An der B-Weltmeisterschaft in Frankreich sichert sich die Schweiz mit Rang 6 den Startplatz bei der A-Weltmeisterschaft in der CSSR im darauffolgenden Jahr.

1990

Die Schweiz bezwingt beim Startspiel der A-Weltmeisterschaft in der CSSR zwar den Gastgeber, scheitert dann aber in der Partie gegen Südkorea an den eigenen Nerven. Dieser Patzer führt die Schweiz in die Abstiegsrunde und zuletzt auf Platz 13. Weltmeister wird Schweden.

1992

Die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Handball Föderation (EHF) und stellt in der Person von Karl Güntzel den Schatzmeister. Der Schweizerische Handball-Verband organisiert die erste Jugend-Europameisterschaft im Raum Winterthur. Michael Funk (Zürich) wird neuer Zentralpräsident und führt den SHV eine prosperierende Phase.

1993

An der A-Weltmeisterschaft in Schweden erreicht die Schweiz unter Arno Ehret ein Glanzresultat: Im kleinen Finale gegen Schweden resultiert zwar eine Niederlage, aber trotzdem der hervorragende 4. Platz. Weltmeister wird die UdSSR. Marc Baumgartner wird Torschützenkönig und ins Allstar-Team gewählt. Die Schweizer Sportjournalisten wählen Arno Ehret zum Trainer des Jahres.

1993 Teamfoto Männer Nati.jpg

Bildlegende: Nationalmannschaft Männer 1993.
Hinten (v.l.): Konrad Affolter (Assistenztrainer), Nick Christen, Urs Schärer, Marc Baumgartner, Martin Rubin, Patrick Rohr, Roman Brunner, Urs Eggenberger, Daniel Spengler, Matthias Dähler, Arno Ehret (Nationaltrainer).
Vorne (v.l.): Frank Heinzmann, Michael Knecht, Roman Derungs, Urs Heimann, Peter Hürlimann, Rolf Dobler, Daniel Lehmann, Stefan Schärer, Carlos Lima, Dirk Denruyter (Physio).

Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.

Schweizerischer Handball-Verband ,
Tannwaldstr. 2, 4600 Olten
Tel +41 31 370 70 00 -
shv-fsh@handball.ch


Zum Seitenanfang